Schüleraustausch mit der Partnerschule IES UNI Eibar in Nord-Spanien

Bereits zum 4. Mal fand vom 15. bis 22. April der diesjährige Schüleraustausch der HWS Albstadt mit der IES UNI Eibar im Baskenland statt. Vom 3. bis 10. März hatten bereits die baskischen Schülerinnen und Schüler aus Eibar eine erlebnisreiche Woche in Albstadt und Umgebung erleben dürfen.

Mit den Zielen die Fremdsprachenkenntnisse zu erproben, den eigenen Horizont zu erweitern und frischgeknüpfte Freundschaften zu festigen, brachen am 15. April 2015 23 Schülerinnen aus den drei gymnasialen Eingangsklassen des EG, BTG und SG Albstadt zusammen mit ihren beiden Spanischlehrerinnen ins Baskenland auf. Wie jedes Jahr stand den Schülerinnen eine Woche voller interessanter Programmpunkte bevor.

Nach einem turbulenten Flug landete man sicher in Bilbao und wurde von den dortigen Lehrer/innen abgeholt. Auf der Fahrt vom Flughafen nach Eibar hatten die Schülerinnen Zeit die ersten Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Die Wiedersehensfreude bei der Ankunft an der Partnerschule war auf beiden Seiten sehr groß.

Das vielseitige Programm gab den deutschen Schülerinnen informative und erlebnisreiche Einblicke in die baskische Kultur und die schönen Regionen Gipuzkoa und Bizkaia. Traditionell wurde das Guggenheimmuseum in Bilbao, die herrlich am Meer gelegene Kapelle San Juan de Gaztelugatxe und San Sebastian besichtigt. Besonders interessant war auch der Besuch des Museums des Modeschöpfers Balenciaga in Getaria, sowie die Besichtigung der Stadt Oñati.

Zu sehen, wie man in einem anderen Land zur Schule fährt, Unterricht abläuft, was und vor allem wann es dort Essen gibt, waren neue bereichernde Erfahrungen für die deutschen Schülerinnen. Darüber hinaus bekamen sie Gelegenheit an einem baskischen Volkstanz und traditionellen baskischen Sportspielen in der Sporthalle der spanischen Partnerschule in Ermua teilzunehmen.

Ein besonders abenteuerliches Highlight war dieses Jahr die Besichtigung der Höhlen von Arrikrutz. In Begleitung von zwei ausgebildeten Höhlenguides watete man durch teilweise knietiefen Matsch, zwängte sich durch enge Felsdurchgänge und erlebte unter der Erde noch weitere unvergessliche Momente.

Nach einem teils tränenreichen Abschied traten die deutschen Schülerinnen mit vielen tollen Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck am 22. April 2015 die Heimreise an. Mit einiger Verspätung landete die Gruppe wenig später wohlbehalten in Stuttgart. Dank der modernen Kommunikationsmittel wird es den Schülerinnen sicher leicht fallen, den Kontakt mit ihren baskischen Freunden aufrecht zu erhalten und vielleicht ist der nächste Besuch auf privater Ebene bereits in Planung.