Meister-BAföG für ausgebildete Erzieher(innen) und Altenpfleger(innen)

Das sogenannte Meister-BAföG soll im nächsten Jahr auf auch für die Erzieher(inen) und Altenpfleger(innen) ausgeweitet werden, die damit die Möglichkeit bekommen, sich bei der Weiterbildung finanziell unterstützen zu lassen.

Wer kann Meister-Bafög beantragen?
Das Meister-Bafög ist für alle gedacht, die eine Ausbildung bereits in der Tasche haben und sich weiterbilden möchten. Dazu gehören Facharbeiter, Leute mit Gesellen- oder Gehilfenprüfung oder mit Berufsfachschul-abschluss.

Wie hoch ist die Unterstützung?
Am niedrigsten fällt die Unterstützung für Alleinstehende ohne Kinder aus. Sie bekommen monatlich etwas über 600 Euro. Davon sind rund 200 Euro Zuschuss, der Rest muss später zurückgezahlt werden. Verheiratete mit zwei Kindern können sogar mit knapp 1.200 Euro rechnen. Wie beim Studenten-Bafög, wird auch hier das sonstige Einkommen und das Vermögen angerechnet. Wer also zusätzlich verdient, bekommt weniger.
An alle Weiterbildungen sind bestimmte Anforderungen geknüpft. Wer Geld für eine Vollzeitmaßnahme bekommt, muss zum Beispiel mindestens vier Tage in der Woche Lehrgänge besuchen mit insgesamt 25 Unterrichtsstunden. Es gibt aber auch Geld für Teilzeitmaßnahmen und Fernlehrgänge.
Bei erfolgreicher Abschlussprüfung ist ferner ein 25-prozentiger Darlehenserlass vorgesehen.

Woher bekommt man die Anträge?
Die Anträge zum Meister-Bafög können auf der Internetseite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herunter geladen oder sogar online ausgefüllt werden. Es wird unter anderem nach dem derzeitigen Einkommen gefragt, nach der Anzahl der Kinder, nach der Dauer der geplanten Weiterbildungsmaßnahme und natürlich nach der Kranken- und Pflegeversicherung.
Hat man alles ausgefüllt und unterschrieben, müssen die Anträge an die zuständige Behörde geschickt werden.