Unser klassischer Weihnachtsbaum
Der Ursprung der Weihnachtsbaum-Tradition ist nicht eindeutig zu bestimmen. Schon in der römischen Antike hatte die Kiefer einen besonders hohen Stellenwert. Sie wurde im Kult um den Sonnengott Mithra verehrt und galt als Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Weiterhin gelten Tannenzweige, vor allem in nordeuropäischen Ländern, schon seit Jahrhunderten als Symbol für den immer wiederkehrenden Frühling.

Anfang des 17. Jahrhunderts werden erstmals Weihnachtsbäume als gesellschafts- und familiengebundene Geschenkbäume urkundlich erwähnt, allerdings noch ohne Kerzen. So heisst es 1605 in einer Chronik: "Auff Weihenachten richtett man Dannenbäume zu Straßburg in den Stuben uff, daran hencket man Rosen aus vielfarbigem Papier geschnitten, Äpfel, Oblaten, Zischgolt, Zucker, u.a." Erste Weihnachtsbäume mit Lichtschmuck sind für den Hannoverschen Hof um 1660 belegt. Mit den Kerzen werden Weihnachtsfeiern im 17. und 18. Jahrhundert zunehmend zu häuslichen Familienfesten. 
Im Laufe der Zeit begannen auch die Engländer, sich für diesen Brauch zu interessieren. Als erster stellte Prinz Albert, der Ehemann von Königin Viktoria, im Jahr 1841 einen Baum mit Süßigkeiten, Nüssen und echten Kerzen im Königspalast auf.