Nicht alle Lehrer machen Ferien.

 

Das neue Schulleitungsteam der

HWS-Albstadt

plant nach dem Umzug und

Einzug schon Anfang August

das neue Schuljahr.

 

Albstadt, 06.08.2004  

Studiendirektor Wolfgang Wunder, der stellvertretende Schulleiter, ist mit seinen Kollegen, dem "harten Kern", in den ersten beiden Ferienwochen damit beschäftigt, die Unterrichtsplanung fürs nächste Schuljahr - das erste nach der Zusammenlegung in der "großen Formation" in Albstadt - festzuzurren. Und zwar ohne Schulleiterin Dr. Hügle, die sich in dieser wichtigen Phase offenbar auf das Engagement ihrer Mannschaft verlässt.
Doch nicht nur mit Stundenplänen und Deputatsverteilung befasst sich das "wackere Häufchen", das in der neuen  Hauswirtschaftlichen Schule in Albstadt die Stellung hält. Der Umzug, bedingt durch die Fusion der Balinger mit der Albstädter Schule, will im Detail gemanagt sein: Da gibt es etliche Kisten auszupacken, Schreibtische einzuräumen, PCs anzuschließen... Und das alles mitten in einer Baustelle: "Wir sind optimistisch, dass bis zum September alles erledigt ist," sagt der stellvertretende Schulleiter. Im Moment allerdings ist außer den Verwaltungsräumen eigentlich noch alles im Werden, auch die Klassenzimmer.
Der Schadstoffbelastung kann man nur mit einer umfangreichen Sanierung Herr werden. Davon, dass sie im Moment noch von Staub und Baulärm umgeben sind, lässt sich das engagierte Grüppchen ebenso wenig ablenken wie von den Turbulenzen um die Schulleiterin: "Wir legen auf jeden Fall im neuen Schuljahr los," sagt Wolfgang Wunder. Mit der ganzen Palette, zu der dann auch das Ernährungswissenschaftliche und - ganz neu - das biotechnologische Gymnasium gehört, mit 33 Vollzeitklassen, rund 700 Schülern und einem 70-köpfigen Lehrerkollegium.

ZAK Dagmar Stuhrmann